Familienunternehmen über vier Generationen
Die Firma Carl Ed. Meyer wurde 1847 ins Handelsregister der Stadt Bremen eingetragen: familiäre Überlieferungen gehen sogar davon aus, dass ihre Gründung bereits 1843 erfolgte. Diese Firma prägte über einen Zeitraum von mehr als 150 Jahren und über vier Generationen hinweg das Leben der Bremer Familie Meyer. Sie war ihre wirtschaftliche Lebensgrundlage und blieb über zwei Weltkriege bestehen.
Was zunächst mit dem Handel von Rosinen, Weizen und Roggen nach Odessa sowie Mehl und Reis begann, führte sie weiter über Tabak- und Petroleum bis zum Kork. Erst Korkpropfen für Weinflaschen, dann Schuhsohlen und ähnliches, bis hin zu Wand- und Fußbodenbelägen aus Kork, sowie Fertigparkett jeglicher Art.
Die Stiftung versteht sich als ein international verbindendes Glied, was Menschen jeglicher Herkunft zusammenbringt!


Vom Unternehmen
zur Stiftung
Nach dem Verkauf des Unternehmens im Jahre 1998 konnte das Grundkapital dieser Stiftung gelegt werden.
Alfred Meyer-Piening wollte an den Gründer Carl Ed. Meyer gedenken, aber auch an seine erfolgreichen vier Nachfolger dieser Firma. Sie schafften es, die Firma durch zwei Weltkriege zu leiten, Höhen und Tiefen zu durchstehen und dabei auch Neuanfänge zu wagen. Sie übernahmen mutige Entscheidungen und trugen die Verantwortung für viele Menschen.
Die Stiftung versteht sich als Ausdruck von Mut, Durchhaltevermögen, langfristiger Verantwortung und alles stets verbunden mit einer Bereitschaft zur Neuausrichtung.
Musikalische Prägung des Gründers
Die Mutter des Gründers war Elisabeth Piening. Sie wurde 1902 in Meiningen geboren und war die Tochter des Hofkapellmeisters Karl Theodor Piening, der an der Seite von Johannes Brahms und Max Reger musizierte.
Alfred Meyer-Piening wuchs also in einem Spannungsfeld zwischen kaufmännischem Unternehmertum durch seinen Vater und einer tiefen musikalischen Prägung durch seine Mutter auf.
Aus diesem guten Spannungsfeld entstand die finanzielle Basis gepaart mit der Leidenschaft für Kunst und Kultur, insbesondere die der Musik.
Lasst uns also niemals vergessen:
Die Kunst und die Kultur sind das, was unser Leben lebenswert macht!


Internationalität als Schwerpunkt
1962 heiratete Alfred Meyer-Piening die junge Guatemaltekin Elisabeth. Sie brachte ihre ausländische Kultur, ihre große Offenheit für Neues mit in die Beziehung.
Die Neugier auf Menschen aus anderen Ländern und Kulturkreisen war fester Bestandteil ihrer Ehe.
In Gedenken an Alfred Meyer-Piening, unserem Stiftungsgründer, arbeiten wir für diese Stiftung, denn das Ehepaar ist Vorbild für uns!
